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Menz am Ziel: Heineken verkauft Ottakringer-Anteile

Entfernt hölländisches Kuckucksei
Entfernt hölländisches Kuckucksei

Eine Woche vor der anberaumten Hauptversammlung, auf der die Fusion der Brauerei mit der Tochter Vöslauer beschlossen werden soll, gelingt den Ottakringer-Eigentümerfamilien der Senstionscoup und kaufen dem niederländischen Bier-Riesen Heineken jene 13,43 Prozent Ottakringer-Aktien ab, die seit 1998 sukzessive an die Brau Union verloren gingen. Abgewickelt wurde der Deal über die Ottakringer Holding AG, die im Besitz der Familien Wenckheim (65 Prozent), Menz (15 Prozent), Pfusterschmid und Trauttenberg steht. Insgesamt wechselten 172.454 Stammaktien und 4.370 Vorzugsaktien von Holland (Heineken) nach Österreich."Heute ist ein Ottakringer Feiertag", sagt Ottakringer-Chef Sigi Menz, der den Deal abgewickelt hat. Nach der Übernahme der BBAG/Brau Union AG durch Heineken im Jahr 2003 wurden immer wieder Gespräche über einen Verkauf des Heineken-Anteils geführt. Heineken betonte stets, generell nur dann Beteiligungen zu halten, wenn auch Einfluss besteht, der nun durch eine Kapitalerhöhung schwand. So kam es letztlich zum Deal. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Insgesamt stehen nun jedenfalls rund 92 Prozent der Ottakringer-Aktien im Besitz der österreichischen Familien, der Rest befindet sich im Streubesitz an der Wiener Börse. (10.43 Uhr, 15.09.2009)

 

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