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Razzia bei Getränkehändler in Berlin

Knaller in Berlin: Rund 200 Beamte des Zollfahndungsamtes durchsuchen nach einer Meldung des rbb seit heute morgen 14 Büros, Lager und Wohnungen, darunter offenbar zwei Firmenlager in Spandau. Der Verdacht auf Steuerhinterziehung in Millionenhöhe richtet sich offenbar vor allem gegen Angestellte einer Firma, die mit Spirituosen handelt. Wie INSIDE erfahren hat, soll es sich dabei u.a. um Mitarbeiter einer Firma handeln, die laut Eigenwerbung auf der Firmenwebsite "eines der wenigen zollfreien offenen Branntweinlager in Deutschland" betreibt und "so direkten Zugang zu einem internationalen Markt" hat.

Der Sender zitiert einen Behördensprecher mit der Aussage, es bestehe der Verdacht, dass alkoholische Getränke, die offiziell nach Osteuropa exportiert wurden, tatsächlich aber in Berlin geblieben seien. Mit Hilfe fingierter Zollpapiere hätten die Verdächtigen dann, so der rbb, etwa 17 Millionen Euro an Umsatzsteuer vom Finanzamt rückerstattet bekommen. Gegen vier Haupttäter seien bereits Haftbefehle vollstreckt worden. (02.09.2010, 11:11Uhr - aktualisiert 11:45 Uhr)

 

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