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Süße Ernüchterung

Das höchste französische Gericht hat die geplante Steuer auf Getränke mit Zuckerzusatz - also speziell Limonaden und Colas - für rechtens erklärt; die gern und fälschlich auch als "Cola-Steuer" titulierte Abgabe soll künftig rund 300 Mio Euro in die Staatskasse bringen. Ihr sonstiger Nutzen ist freilich umstritten; diverse Verbände der Getränkewirtschaft werfen der französischen Regierung vor, unter dem Deckmantel der Gesundheitsvorsorge Steuerpolitik zu betreiben.

 

Die Diskussion um zuckerhaltige Lebensmittel kommt zu einem Zeitpunkt, in dem u.a. in den USA schon länger Steuern auf Limonaden erhoben werden - was umso mehr die Entwicklung geeigneter Ersatzstoffe (wie z.B. Stevia) fördert, die von den großen Konzernen vorangetrieben wird.

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